Wenn Sie vorhaben einen Platz zum Grillen zu gestalten, ist eine Terrasse genau das richtige.
Planen Sie die Terrasse deshalb auf keinen Fall zu klein. Für einen rechteckigen Esstisch, an dem sechs bis acht Personen Platz nehmen können, rechnet man mit einem Platzbedarf von drei mal vier Metern. Ein runder Tisch mit acht Stühlen braucht circa vier mal vier Meter Platz. Doch sollen auch noch ein oder zwei Liegen und ein großer Sonnenschirm aufgestellt werden, dann erhöht sich der Bedarf schnell auf 35 bis 40 Quadratmeter. Anstatt mit der rechteckigen Terrasse den halben Garten zu verbauen, ist es schlauer, die Terrasse schräg im Winkel von 30 oder 45 Grad anzulegen, quasi wie ein Dreieck. Das erlaubt, den großen Tisch seitlich versetzt aufzustellen. So bleibt der Blick in den Garten frei, und für einen Gang in den Garten muss die Gemütlichkeit am Tisch nicht gestört werden.
Lassen Sie aber genug Platz für den Grill frei. Damit Sie ausreichend Arbeitsfläche haben, Ihre Gäste mit leckeren Grillgut zu versorgen. Dies sollte in einer flotten Grillschürze oder Kochschürze geschehen. Das macht Eindruck.
Manchmal lässt sich auf der anderen Seite des Dreiecks sogar noch ein kleiner Platz zum Relaxen einrichten. Dort könnte seitlich eine Mauer, quasi als Verlängerung der Hauswand, für den nötigen »Rückhalt« sorgen. Ein Wandbrunnen daran trägt leichtes Plätschern und angenehme Luftfeuchtigkeit bei – ideal zum Entspannen.
Viele Grundstücke erlauben aber auch die diagonal angelegte Terrasse nicht. Dann plant man besser einen zweiten befestigten Sitzplatz im Garten. Egal ob Gartenhaus, gepflasterte Fläche unter dem Hausbaum, ein kreisrunder Sitzplatz mit Granitpflaster oder ein schmaler, langer Tisch mitten auf dem Rasen – generell gilt: Eine runde Form des Platzes wirkt kommunikativ, eine lange, rechteckige Tafel hat dagegen eine repräsentative Ausstrahlung.
Ganzjährig attraktive
Idealerweise sorgt man für einen weiteren Sitzplatz, der zu einer anderen Tageszeit als die Terrasse von der Sonne verwöhnt wird. Planen Sie die Plätze so, dass Sie auch die begehrte Frühjahrs- und Herbstsonne in vollen Zügen genießen können. Vor allem in schmalen Handtuchgärten von Reihenhäusern bietet es sich an, einen Partyplatz mit Grill und Feuerstelle ans andere Ende des Gartens zu legen. Schutz vor Einblicken der Nachbarn und vor allzu viel Wind könnten eine hübsch gestaltete Mauer oder ein dicht bewachsenes Klettergerüst spenden.
Ein kleines Sommerhaus mit Strom-und Wasseranschluss sowie kleinen Küchenschränken macht dieses Plätzchen extrem komfortabel. Robuste, wetterbeständige Gartenmöbel aus Hartholz können das ganze Jahr über vor dem kleinen Gartendomizil draußen stehen bleiben. Empfindliche Gartenmöbel aus Weichholz oder Rattan räumt man dann den Winter über in das Gartenhaus und lädt ein zu Glühwein und Winterzauber – was für ein Spaß für Frischluftfans und Gartenfreunde!
Solarleuchten oder Gartenlampen entlang eines befestigten Weges sorgen dafür, dass die Party auch bis spät in die Nacht dauern kann und die Gäste sicheren Fußes zurück zum Haus gelangen.